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Berufsunfähigkeit bei Lehrern und Erziehern

Lehrer und Erzieher haben nicht nur eine große Verantwortung. Sie sind oftmals auch sehr viel Stress ausgesetzt. Sowohl die anspruchsvolle Arbeit mit Kindern und Jugendlichen tragen dazu bei, als auch die teils hohen Erwartungen von den Eltern. Berufsunfähigkeit, gerade aufgrund von psychischen Belastungen, ist daher keine Seltenheit unter Lehrern und Erziehern. Auch andere Krankheiten oder Unfälle tragen dazu bei, dass längst nicht alle Lehrer und Erzieher bis zum Rentenalter arbeiten können. Doch der Schutz vor den finanziellen Konsequenzen ist bei ihnen abhängig von der Art der Anstellung.
Studenten und Lehrer

Bei Berufsunfähigkeit zählt: Angestellt oder Beamter?

Erzieher sind in der Regel angestellt, auch immer mehr Lehrer sind nicht mehr Beamte sondern Angestellte im öffentlichen Dienst. Das hat nicht nur für das Einkommen während der beruflichen Tätigkeit Konsequenzen. Auch wie man als Lehrer im Falle einer Berufsunfähigkeit abgesichert ist, steht und fällt mit dem Beamtenstatus. So sind Angestellte über die gesetzliche Rentenversicherung geschützt. Sie erhalten allerdings nur dann finanzielle Unterstützung bei einer Berufsunfähigkeit, wenn diese die Bedingungen für eine volle oder zumindest halbe Erwerbsminderung erfüllt. Das ist jedoch nur dann der Fall, wenn der Betroffene weniger als drei bzw. sechs Stunden täglich arbeiten kann – egal in welchem Beruf. Darüber hinaus ist die Erwerbsminderungsrente in der Regel sehr niedrig.

Was erhalten Beamte – unter welchen Bedingungen?

Beamte haben im besten Fall Anspruch auf ein Ruhegehalt. Allerdings wird auch dieses nicht in jedem Fall gezahlt. Denn das Ruhegeld gibt es nur für Beamte auf Lebenszeit. Beamte auf Probe oder auf Zeit, werden in den Ruhestand entlassen und dann in der gesetzlichen Rentenversicherung nachversichert. Das heißt, auch sie haben maximal Anspruch auf die staatliche Erwerbsminderungsrente. Dabei liegt eine Dienstunfähigkeit häufig bereits vor, wenn ein Lehrer oder Erzieher noch einer anderen Tätigkeit nachgehen könnte.

Private Absicherung für Erzieher und Lehrer

Deshalb ist sowohl für verbeamtete Lehrer auf Probe oder Zeit sowie für angestellte Erzieher und Lehrer eine private Absicherung so wichtig. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt eine fest vereinbarte monatliche Rente, wenn es zu einer Berufsunfähigkeit kommt. Beamte müssen darauf achten, dass die Versicherung auch bei Dienstunfähigkeit zahlt. Für den Laien ist es dabei nur sehr schwer zu erkennen, welche Policen hierbei in Frage kommen, da die entsprechenden Klauseln sehr komplex sind und Stolperfallen enthalten können. Hier ist es ratsam, die Hilfe eines Experten in Anspruch zu nehmen. Auch angestellte Lehrer und Erzieher profitieren bei der Suche nach einer geeigneten Berufsunfähigkeitsversicherung von einer solchen Beratung, da sich die Verträge hinsichtlich Preis und Leistung zum Teil stark unterscheiden.

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